Fettsucht Adipositas

Fettsucht



Bei der Fettsucht auch bekannt unter dem medizinischem Namen Adipositas, handelt es sich um ein krankhaftes Übergewicht bei Menschen. Bei den betroffenen Personen ist durch die vermehrte Nahrungsaufnahme ein erhöhter Fettanteil im Körper festzustellen.

Fettsüchtig gilt man laut WHO ( World Helath Organization) ab einem BMI (Body Mass Index, KG/Körpergröße²) von 30, oder anders ausgedrückt ab 30kg/m². Die Adipositas wird noch in 3 verschiedene Kategorien unterteilt. Indikatoren für den Anteil von Körperfett und dessen Verteilung sind der Bauchumfang und das Taille-Hüft-Verhältnis

Kategorie Bmi (kg/m²)
Normalgewicht18,5-24,9
Übergewicht25-29,9
Adipositas Grad I30-34,9
Adipositas Grad II35-39,9
Adipositas Grad III >40

Fettsucht Ursachen

Das Fett überhaupt  im Körper gespeichert wird hängt mit unserer Vergangenheit bzw. mit der Evolution zusammen. Früher konnte  der Mensch nur in sehr unregelmäßigen abständen Nahrung zu sich nehmen, da er in kleinen Gruppen sein Beutetier öfters Tagelang verfolgt hat ohne nennenswerte Mengen an Nahrung zu sich zu nehmen.
Wurde jetzt z.B das Tier erlegt und in großen Mengen Nahrung aufgenommen, konnte die Energie des Fleisches im Körper als Fett gespeichert werden, damit genug Reserven für spätere Engpässe in der Nahrungsversorgung vorhanden waren. In der heutigen Zeit, in der ein Nahrungsüberangebot besteht, ist diese Fähigkeit für schlechte Zeiten Vorzugsorgen oftmals ein Nachtteil als ein Vorteil.

Ein wichtiger Faktor bei der Entstehung der Fettsucht ist die Herkunft und das soziale Umfeld des Menschen. D.h in wohlhabenden Nationen sowie im Sozial schwachem Umfeld kommt diese Essstörung um ein vielfaches öfters vor als z.B in Industrie schwachen Ländern oder bei Personen aus der Mittel/Oberschicht. Überraschenderweise gibt es keinen Zusammenhang zwischen den aufgenommenen Kalorien und dem Bmi, der entscheidende Faktor bei den Lebensmitteln ist der Fettanteil und vorallem der Anteil an gesättigten Fettsäuren sowie der Mangel an Vitamin und Mineralien bei der Nahrungsaufnahme.

Weitere fördernde Faktoren für eine Fettsucht ist das fehlen an Bewegung (zu geringer Energieverbrauch). Bei einer Energieaufnahme von ca 1 Millionen Kilokalorien im Jahr führt eine kleine Veränderung des Energieverbrauchs zu beträchtlichen Gewichtsschwankung nach oben oder nach unten. Der Sozio-kulturelle Faktor bei den großen Industriestaaten darf bei der Adipositas auch nicht außer acht gelassen werden.

Arbeit vor dem Computer anstatt arbeiten auf dem Feld
Geringe Bewegung durch Nutzung von Auto,Rolltreppe anstatt mit dem Fahrad oder zu Fuß zu gehen.
Keine geregelten Mahlzeiten z.b durch Schichtarbeit
Werbung für süße und fettige Lebensmittel
Warenüberangebot beim Einkaufen im Supermarkt
Nahrungsüberangebot in Größstädten durch Fastfoodketten
Künstliche Geschmacksverstärker z.b Glutamat ( kann den Apetit anregen)
Erziehung der Kinder vorallem durch Großeltern " Der Teller muss leer gegessen werden"
Passive Freizeitgestaltung durch Pc,Tv Playstation
Übernahme der schlechten Essgewohnheiten der Eltern

Die Psyche prägt das Essverhalten des Menschen auch im besonderem Maße. Ein bekanntes Beispiel hierbei ist das sogenannte Frustessen z.b bei Liebeskummer oder einem stressigen Arbeitstag. Kommt dieses Phänomen bei den meisten Personen nur ab und zu in ihrem Leben vor, gibt es wiederum Menschen die bei der kleinsten Kritik,Stresssituation oder Unbehagen zur Tüte Chips, Schokolade usw. greifen. Dies kann schnell in einem Teufelskreislauf bzw. in der Fettsucht enden, aus der die betroffenen Personen nur sehr schwer alleine, eher gar nicht herausfinden.

Das die Gene eine wichtige Komponente beim Übergewicht spielen ist schon seit längerem bekannt. Man geht heutzutage davon aus das ca. 70% vom Erbgut für Adipositas in betracht gezogen werden können. Stoffwechselkrankheiten z.b Schilddrüsenunterfunktion, Störung des Kortisolhaushaltes können zu starkem Übergewicht führen ohne das der betroffene Patient was dafür kann.

Bestimmte Medikamente wie z.B Insulin, Betablocker können für eine Gewichtszunahme verantwortlich sein. Aber auch das absetzen von einigen Medikamenten wie das berühmte No-Donator Viagra führt bei manchen Menschen zu einer ungewollten Gewichtszunahme.

Der Hauptgrund für die Fettsucht ist aber schlicht und einfach der übermäßige Konsum von Nahrungsmitteln bei sehr geringer bewegung. Oft kennen die betroffenen Menschen auch kein richtiges Sättigungsgefühl nach oder während dem essen . Hierbei muss man jedoch betonen das die Fettsüchtigen keine besondere Gier nach Essen haben, jedoch sehr leicht zum Essen verführt werden können z.B im Supermarkt, im TV oder Zeitschriften.

Folgen der Fettsucht

Fettsucht führt zu einer vielzahl verschiedenster Krankheiten. Fettsüchtige Menschen leiden oft unter Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Haben diese Menschen dann auch noch Diabetes oder einen erhöhten Cholesterinspiegel reduziert sich die Lebenserwartung drastisch und kann dann sogar innerhalb weniger Jahre zum Tode führen. Adipositas ist außerdem auch für verschiedene Demenzerkrankungen wie z.b die Alzheimer-Krankheit verantwortlich. Dies kommt durch diverse Fettablagerungen in Gefäßen und Organen des Körpers zum tragen, wobei es auch zu Schäden am Gehirn kommen kann. Eine weitere Folge der Fettsucht ist eine Atemnot und Kurzatmigkeit beim schlafen. Ca. 50% der Patienten mit erhöhtem Blutdruck leiden an der Adipositas.

Ganz besonders schwere seelische folgen hat die Krankheit für die betroffenen Personen in dem sie von der Gesellschaft ausgegrenzt werden, oder zumindest es so empfinden. Das sie nicht mit ihrer Masse richtig akzeptiert werden. Dicke Menschen gelten in der heutigen Gesellschaft als faul,ungepflegt und schwer zu Motivieren. Dies führt auch zu erheblichen Finanzellen Einbußen, da durch die geringe Akzeptanz dicker Menschen diese schwerer einen Job finden als dünne Personen die vielleicht sogar eine geringere Qualifikation aufweisen können als der dicke Mitbewerber. Ein beispiel hierfür ist die Polizei in NRW. dort darf ein Anwärter einen Bmi von 18 bis 27,5 nicht überschreiten.

Bemerkenswert sind auch die Auswirkungen der Fettsucht auf das Gesundheitssystem, aufgrund der hohen Rate an Folgekrankheiten geht man davon aus das ca. 5% der Gesundheitsausgaben auf diese Erkrankung zurückzuführen sind.

Behandlung der Fettsucht

Das Ziel jeder Behandlung eines Fettleibigen Menschen ist die Gewichtsreduzierung. Hierbei wird jedoch darauf geachtet das die Personen nicht zu schnell ihr Gewicht verliert, was im krassen Gegenzug  zu den wünschen der betroffenen steht. Diese wollen so schnell wie möglich abnehmen, um wieder als “vollwertiger” Mensch in die Gesellschaft aufgenommen werden zu können. Geht man diesem Wunsch nach, ist davon auszugehen das der sogenannte JoJoeffekt auftritt d.h erst Gewichtsreduzierung, und dann nach kurzer Zeit eine große Gewichtszunahme oftmals über den ursprünglichen Ausgangsgewicht festzustellen.Bei der Gewichtsabnahme wird eine Reduzierung des Körpergewichts von max. 1% pro Woche empfohlen.

Desweiteren wird die Genetik, Psyche, Soziale Umfeld und das Essverhalten des Fettsüchtigen analysiert. Darauf aufbauend wird ein individueller Trainings/Ernährungsplan aufgestellt. Je nach psychischen Zustand des von Fettsucht betroffenem Menschen, wird an den Selbstzweifeln,Schüchternheit,Selbsthass und akzeptanz zu seinem Körper gearbeitet.

D.h am Ende seiner Behandlung soll der Fettsüchtige sein geändertes Essverhaltenund sein mehr an bewegung als Selbstverständlich im Alltag betrachten und dadurch eine negative Energiebilanz am Tag aufweisen.

Wissenwertes zur Fettsucht


  1. - Nur etwa 10%-20% der behandelten Personen schaffen es langfristig die Hälfte ihres abgenommen Gewichtes zu behalten.
  2. -Je später die Fettsucht begonnen hat, desto wahrscheinlicher ist auch die Aussicht auf Erfolg. D.h betroffene die schon seit ihrer Kindheit mit Adipositas leben, kommen sehr viel schwieriger aus der Sucht wie ältere Menschen.
  3. - In Deutschland leben 17.1% der Männer und 19% der Frauen mit einem Bmi größer als 30kg/m²
  4. Bei  Frauen mit einem Bmi > 27 ist das Risiko  einen Schlaganfall zu erleiden 75% höher, bei einem Bmi >32 137% höher als bei normal gewichtigen Frauen.
  5. Im Gegensatz zur heutigen modernen Zeit, galt dick sein als das Schönheitsideal Stichwort Rubensfrauen

 

Gesundheit Blogs im RSS VerzeichnisRSS Feed ExperteBlog-Verzeichnis und Webkatalog
Hörbücher kostenlos bei swapy.deBlogverzeichnisBlogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.deBlog Top Liste - by TopBlogs.de

Kommentar schreiben

8 Kommentare.

  1. There are some interesting points in time in this article but I don’t know if I see all of them center to heart. There is some validity but I will take hold opinion until I look into it further. Good article , thanks and we want more! Added to FeedBurner as well

  2. ich finde das Übelst geil fette Kinder runter zu machen den sie sind dick anderer seits können sie nix dafür das sie soviel weil sie fette Schweine sind :cool: :mrgreen: :twisted: :oops:

  3. ich find es einfach nur schlimm, wenn solche leute gemobbt werden. sie können garnix für. :evil: :roll: :!:

  4. Diese Seite hat uns sehr viel geholfen zu unserem Referat :grin: (: :mrgreen:

  5. :lol: :cool: :mad: alle die fett sind abnehem ihr schat scheißem aus und häslch

  6. fettiiiii fettiiiiii
    ffffffffffffeeeeeeeeeeeeeeetttttttttttttttiiiiiiiiiii

  7. I wanted to thank you for this interesting I definitely loved every little bit of it. I have you bookmarked your site to check out the latest stuff you post.

Kommentar schreiben


Hinweis - Du kannst dies benutzenHTML tags and attributes:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>